• Bohren für leichte Dinge

Folge 4: Bohren für leichte Dinge

Es gibt dünne Wände in der Platte mit nur 70 mm Stärke. Hier muss man aufpassen, damit man nicht durchbohrt. Man nehme zum Vorbohren einen 4 mm spitzen Betonbohrer. Dann kommt ein 6-mm-Bohrer und danach ein 6-mm-Dübel mit 30–40 mm Länge dran. Mithilfe eines Klebebands markieren wir am Bohrer 40 mm, dann wissen wir, wie tief gebohrt werden darf.
> Bei den 70 mm dünnen Innenwänden muss man aufpassen, dass man nicht aus Versehen durchbohrt. Bohrt man tiefer als 50 mm, haut einem die Schlagbohrmaschine das letzte Stück aus der Wand und man hat im Nachbarzimmer ein fettes, ausgebrochenes Loch.
> Ein kleiner Tipp: von der Spitze des Bohrers 45 mm abmessen und rundherum einfach mit Klebeband (z. B. Tesakrepp) markieren, dann nur bis zum Klebeband bohren.
> Für die Aufhängung von leichten Dingen zunächst mit einem 4-mm-Bohrer vorbohren und mit einem 6-mm-Bohrer das Loch aufbohren. Als Bohrtiefe sind ca. 45 mm ausreichend.
> Einen 6 mm Dübel mit einer Länge von 30–40 mm in das Bohrloch stecken, dazu die passenden 4-mm-Schraube bzw. einen 4-mm-Haken.
Material:
> Schlagbohrmaschine
> scharfe Betonbohrer, Ø 4 mm, 6 mm
> diverse Dübelz. B. Fischer SX 4 x 20, SX 6 x 30, FU 6 x 35z. B. Tox Trika 6/36, Deko 6/28, Deko 6/41> diverse Schrauben, Haken 3 x 20 mm, 4 x 35 mm
> Hammer, Schraubenzieher, Kombizange, Akkuschrauber