• Bohren für schwere Lasten

Folge 5: Bohren für schwere Lasten

Bei schweren Gegenständen geht es zur Sache. Es muss tief gebohrt werden mit 8 mm spitzem Betonbohrer, dann kommen 8-mm-Dübel mit ca. 50 mm Länge rein. Bei dünnen Wänden wird es spannend. Hier heißt es: durchbohren und dann verspachteln. Dann kann auch an dünne Wände Schweres gehängt werden.
> Bei schweren Dingen, wie Küchenschränken oder Regalen, sind Dübel mit einem Durchmesser von 8 mm notwendig, die Tiefe der Löcher sollte mindestens 50 mm aufweisen.
> In die Außenwände kann man unbesorgt tiefer als 50 mm bohren.
> Bei den dünnen Innenwänden kann man mit einem dünnen Bohrer bewusst durch die Wand durchbohren. Aber immer schön vorsichtig: Je mehr man drückt, desto größer ist das Mauerstück, das auf der anderen Seite herausbricht.
Man sollte selbstverständlich sichergehen, dass im Nachbarzimmer nichts an der Wand hängt.
Dieses Loch bohrt man auf 8 mm auf und steckt einen 8-mm-Dübel hinein. Die entsprechenden Haken oder Schrauben, z. B. 4,5 x 50 mm, werden sicher halten.
Zum Schluss spachtelt man dann noch die ausgebrochenen Stellen im Nachbarzimmer wieder zu und streicht über.
> Ein kleiner Tipp: Am besten macht man sich vor dem Tapezieren oder Streichen Gedanken, wo schwere Dinge an der Wand hängen sollen, und bohrt die entsprechenden Löcher. Nachträgliche Ausbesserungsarbeiten, z. B. bei tapezierten Wänden, sind immer umständlich.
Material:
> Schlagbohrmaschine
> scharfe Betonbohrer, Ø 4 mm, 8 mm
> diverse Dübelz. B. Fischer SX 8 x 40, FU 8 x 50, z. B. Tox Trika 8/51
> diverse Schrauben, Haken 4,5 oder 5 x 50 mm> Hammer, Schraubenzieher, Kombizange, Akkuschrauber