• Mitte!

    Mitte!

Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis in die Gegenwart

Datum: 07.09.2018

In einem Absatz

Alles soll so bleiben, wie bisher – nur die Grünanlagen sollen besser gepflegt werden.“ Dieses Ergebnis einer von der Senatsverwaltung 2015 und 2016 durchgeführte Bürgerbefragung zeigt die herrschende Unsicherheit und Ideenlosigkeit in Bezug auf eine mögliche Neugestaltung der Berliner Stadtmitte. Mit seinem Buch „Mitte!“ möchte Benedikt Goebel das Nichtwissen um die Berliner Stadtgeschichte beseitigen. Kurz und knapp umreißt er die Baugeschichte des Stadtkerns in chronologischen Kapiteln. Neben der Lektüre sollte sich der interessierte Leser besonders viel Zeit für die Archiv-Fotografien, Stadtpläne und Grafiken nehmen und damit tiefer in die Materie eindringen. Goebels These: erst nach eingehendem Studium der gesamten Planungs-, Bau- und Besitzgeschichte, inklusive der DDR-Epoche, kann man eine Meinung über die mögliche Zukunft der Berliner Innenstadt formulieren. Der Inhalt des Buches geht auf die Ausstellung am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin zurück, die das „Bürgerforum Berlin“ 2015 gezeigt hat. Als 1. Vorsitzender des Bürgerforums pflichtet Christian Müller dem Autor bei: „Nur wer seine Geschichte kennt, kann auch in die Zukunft weiterdenken.“

 

Für wen

Architekten und Stadtplaner, Bürger und Besucher, denen das Geschick der deutschen Hauptstadt am Herzen liegt.

Bewertung

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Eine eindrucksvolle Reise durch die baugeschichtlichen Epochen Berlins.

Mitte!

Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis in die Gegenwart

  • Benedikt Goebel
  • Lukas Verlag Berlin, 2018
  • 21 x 26 cm, Klappbrochur
  • 157 Seiten, 190 Abbildungen
  • ISBN 978-3-86732-294-2
  • 19,80 €

Bild links oben: aus dem Buch, S.117, Blick von Rathausturm auf das im Bau befindliche Nikolaiviertel, April 1985, fotografiert von Vera und Dieter Breitenborn; Bild rechts oben: Buchcover