• Experimente im Plattenbau - Das Leipziger Kolonnadenviertel

    Experimente im Plattenbau - Das Leipziger Kolonnadenviertel

Do., 31.08.2017, Vortrag im Haus Böttchergäßchen, Leipzig

Datum: 29.08.2017

Wie gelang die Wiederbelebung des Leipziger Kolonnadenviertels in den 1980er Jahren und das Entstehen eines heute noch attraktiven, gemischten Quartiers? Juliane Richter, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTWK Leipzig, geht in ihrem Vortrag auf die lange, spannungsvolle Planungsgeschichte ein, anhand derer sich die widerstreitenden städtebaulichen Konzepte und Leitbilder der DDR in den 1980er Jahren nachvollziehen lassen. Experimentale Plattenbauten, eine Fußgängerzone und akzentuierte öffentliche Räume sind die Zutaten einer gelungenen, städtebaulichen Lösung, die auch innerhalb des engmaschigen Systems des zentralisierten Bauwesens der DDR realisiert werden konnte und nach wie vor ein beliebtes und gut funktionierenden Stück Stadt darstellt.

Do., 31.08.2017 um 18 Uhr

Experimente im Plattenbau - Das Leipziger Kolonnadenviertel  

Vortrag von Juliane Richter im Rahmen der Ausstellung "Plan! Leipzig, Architektur und Städtebau 1945 - 1976", die bis 15.10.2017 verlängert ist.

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Haus im Böttchergäßchen
Böttchergässchen 3
04190 Leipzig

mehr Infos

Bild oben: Experimentalbauvorhaben Innere Westvorstadt, Dorotheenplatz, Modellfoto, um 1984, Büro des Chefarchitekten, Stadtarchiv Leipzig