• Toward a Concrete Utopia

    Toward a Concrete Utopia

Architecture in Yugoslavia, 1948–1980

Datum: 08.05.2018

 

Jugoslawische Moderne in New York: Ab Mitte Juli zeigt das Museum of Modern Art (MoMA) eine großangelegte Ausstellung zur Architektur Jugoslawiens der Jahre 1948 bis 1980. Die Architekten des sozialistischen Jugoslawien reagierten auf widersprüchliche Einflüsse und Anforderungen von West und Ost und gingen dabei ihre ganz eigenen Wege - von elegant, über modern und futuristisch bis hin zu brutalistisch.

Die Ausstellungsmacher wagen den Rundumschlag. In mehr als 400 Zeichnungen, Modellen, Fotografien und Filmen aus öffentlichen Archiven, Familiennachlässen und regionalen Museen zeigen sie die ganze Bandbreite an Typologien und Stilrichtungen des Jugoslawiens der Nachkriegszeit: vom internationalen Stil der Wohnhochhäuser Neu-Belgrads über die skulpturale Innenausstattung der Weißen Moschee im ländlichen Bosnien bis hin zur Rekonstruktion des vom Erdbeben zerstörten Skopje nach Entwürfen von Kenzo Tange. Vertreten sein werden Werke namhafter Architekten, wie Bogdan Bogdanović, Juraj Neidhardt, Svetlana Kana Radević, Edvard Ravnikar, und Vjenceslav Richter.

 

 

Toward a Concrete Utopia - Architecture in Yugoslavia, 1948-1980

The Museum of Modern Art
11 West 53 Street
New York, NY 10019
USA


Öffnungszeiten: täglich 10:30-17:30 Uhr, freitags bis 20 Uhr

 

Mehr Information

 

Bild oben:  „Denkmal des Sieges“ von Miodrag Živković, 1965–71, Tjentište, Bosnien-Herzegowina. Foto: Valentin Jeck, im Auftrag des Museum of Modern Art, New York, 2017.