form gestaltung in der ddr

Eine private Überblicksausstellung zum Thema "Design in der DDR".

Wernigerode, die Kleinstadt im Harz, ist berühmt für sein Schloss und seine Fachwerkhäuser. Weniger bekannt, aber genauso sehenswert ist die DDR-Design-Sammlung, die Axel Rachwalski hier seit fast10 Jahren präsentiert. In seiner privaten Ausstellung "form gestaltung in der ddr" gibt er auf 50 Quadratmetern Einblick in die Vielfalt ostdeutscher Formgebung.
Unter den 600 Exponaten finden sich zahlreiche Haushaltsgegenstände ebenso wie technische Geräte, so der berühmte "rk 5 sensit"-Rundfunkempfänger von K. C. Dietel und Lutz Rudolph. Ein weiterer Höhepunkt ist das Edelstahlgeschirr von Christa Petroff-Bohne sowie Entwürfe für Glas von Marlies Ameling.
Auch Arbeiten von Eberhard Dorschfeldt gehören zur Sammlung. Als einer der wenigen freischaffenden Formgestalter, wie sich Designer in der DDR zunächst nannten, entwarf der Leipziger 1975 farbige Stapelsteine. Sie sollten als Legespiel die kindliche Kreativität fördern. Anlässlich des Wernigeröder Museumsfrühlings am 26. März 2017 stellt Axel Rachwalski aktuelle Papierplastiken des Leipziger Gestalters vor.

form gestaltung in der ddr
Gießerweg 2a
38855 Wernigerode
E-Mail: form-museum(at)web.de

Öffnungszeiten: Sonntags 13.00 - 18.00 (oder nach Absprache)
Sonderausstellung "Eberhard Dorschfeldt, Papierplastiken":
26. März 2017 von 12.00 - 16.00 Uhr


Eintritt frei

Bild oben: Eberhard Dorschfeld-Legespiel-1975- © Axel Rachwalski