Ostmodern

Die Webseite www.ostmodern.org gibt einen Überblick zu ausgewählten Bauwerken und baubezogener Kunst der Jahre 1945-1989.

Für Denkmale vielleicht noch zu jung, aber für eine zeitgemäße Nutzung schon zu alt? Die Bauten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne haben es schwer, zu überleben: Umbau, zeitgenössisches Fassadenlifting oder Abriss haben seit der Wende viele teils einzigartige Zeugnisse der Baugeschichte verschwinden lassen. Viele andere sind bedroht - z.B. durch das Investoren-Streben nach Gewinnmaximierung, durch tourismusgerechtes "Innenstadtdesign" in der Stadtmarketingbranche, durch eine politisch und gesellschaftlich gewollte "Abrechnungsmentalität" mit allen Zeugnissen des Staates DDR, oder durch die wendebedingte Außerwertsetzung des "Nicht mehr Gebrauchten" - mit der Folge fortschreitenden Verfalls.

Die Webseite www.ostmodern.org wurde 2006 geschaffen und möchte - zunächst beispielhaft für Dresden - einen Überblick über ausgewählte Bauwerke und baubezogene Kunst der Jahre 1945-1989 geben und dieser architektonischen Zeitschicht somit ein Forum bieten. Verkannte Qualitäten sollen aufgezeigt und Perspektiven für den Umgang mit dem gebauten Erbe diskutiert werden.

2011 kam der Facebook-Kanal dazu, welcher sich wachsender Beliebtheit und Aktivität erfreut. Er setzt sich vorrangig mit dem architektonischen Erbe der DDR auseinander, aber behandelt auch gerne verwandte Themen wie die Nachkriegsmoderne im ehemaligen Ostblock oder die internationale Moderne vor und nach dem 2. Weltkrieg.

www.ostmodern.org

 

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