• Gudrun Hensling

    Damals und Heute in "HaNeu"

„Wir sind bewusst in Halle Neustadt geblieben – weil wir uns hier wohl fühlen.“ sagt Gudrun Hensling und lächelt dabei. Die gebürtige Dresdnerin wohnt seit 1967 in „HaNeu“, wie die Stadt westlich der Hallenser Altstadt mit Kosenamen heißt.

Wir begleiten Gudrun Hensling durch ihr Halle Neustadt und erfahren von Ihr anhand von Gestern und Gegenwart, warum sie genau hier so gerne lebt.

Gudrun Hensling

Die Fotografin Gudrun Hensling zog es 1967 nach Halle Neustadt, dort eröffnete sie zwei Jahre später das erste Fotoatelier in der damals noch jungen Stadt. Sie dokumentierte mit ihren Bildern das Entstehen von HaNeu und fotografiert bis heute, wie sich Ihr Stadtteil verändert.

„Was Richard Paulick hier gestaltet hat, ist einmalig.“

Kurze Wege, sehr gute Infrastruktur, KiTas und Schulen um die Ecke, Kunst im öffentlichen Raum und sehr viel Grün – all das gehört von Anfang an zu den Vorzügen Halle Neustadts. Wie sich die einstige sozialistische Modellstadt verändert, weiß Gudrun Hensling genau, sie ist dort zu Hause und lässt nichts auf ihre Heimat kommen. Wenn sie jemand fragt, ob sie denn immer noch in Neustadt wohne, fragt sie einfach zurück: „Warum nicht?!“

 

Einen beispielhaften Umbau der Platte in Halle Neustadt zeigt unsere Plattenwandlung Oleanderweg

Über die historisierenden Plattenbauten der Hallenser Altstadt spricht Wulf Brandstädter im Interview

 

Film

Bilder: Wolfgang Gaube

Regie: Uta Kolano & Wolfgang Gaube

Text: Martin Püschel

Eine Produktion von DOKWORKERS im Auftrag der WBM Wohnungsbaugesellschaft berlin-Mitte mbH